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Trachselwald

Micha 6,8 III, 18. November

Werfen wir heute einen dritten Blick in das Dreigestirn aus Micha 6,8. Was mit dem alten Begriff "Ehrfurcht" etwas staubig und altbacken daherkommt, kann sich im Alltag eines gläubigen Menschen ganz konkret auswirken.

Er hat dir kundgetan, Mensch, was gut ist, und was der Herr von dir fordert: Nichts anderes als Recht zu üben und Güte zu lieben und in Einsicht mit deinem Gott zu gehen.

Was die Gute Nachricht mit "Einsicht mit deinem Gott zu gehen" bezeichnet, übersetzt Herr Bietenhard im alte Teschtamänt bärndütsch folgendermassen: mit Ehrfurcht vor Gott dy Wääg mache.

Vor Ehrfurcht erstarren ist eine geläufige Redewendung. Oder in einem alten Weihnachstlied heisst es: "so steht mein Geist vor Ehrfurcht still" (RG 408,3). Ich bin überzeugt und habe selber schon erlebt, dass Gott mit seinen Wundern, die er bewirkt eine solche Kraft auf Menschen ausüben kann. Bei Gott bleibt es aber dann nicht ebim Erstarren oder gelähmt stehen bleiben. Die Einsicht, die wir aus unserem Weg mit Gott gewinnen können, bewegt uns zu Tatkraft, Mut, Vertrauen und neuen Perspektiven.

Wie sich das ganz alltäglich in unser Glaubensleben auswirken kann, darüber schreibe ich im Newsartikel vom 19. November.