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Trachselwald

Schwarzeneggpredigt

Ein weiteres Mal herrschten für die Bergpredigt auf der Schwarzenegg optimale äussere Bedingungen. Der Anlass konnte am Brätliplatz in der lauschigen Waldrandecke durchgeführt werden.

Mit eingängigen Alphornmelodien der Alphorngruppe Ahorn und den Klängen der Ratsglocke wurde der Gottesdienst eröffnet. Bei seiner Begrüssung führte Pfarrer Peter Schwab ins Thema ein, welches die Kirchgemeinde bereits seit einiger Zeit begleitet hatte: "Jetz han ig d Nase voll!" Das kann natürlich auf zwei Arten verstanden werden. Brauchen wir diesen Begriff oft als abschätzige Bemerkung um zum Ausdruck zu bringen, dass wir von einer Sache nun endgültig genug haben, kann er auch positiv verstanden werden. Es gibt viele wohlriechende Düfte und Empfindungen, die uns sehr wohl tun, so bald sie unsere Sinneszellen in der Nase kitzeln.

Während der Predigtgedanken wurde die Aussage dann noch in eine andere Richtung akzentuiert: Wie ist es, wenn Gott, die Nase voll von uns Menschen hat? Lektor Markus Staub führte dies den Zuhörerinnen und Zuhörern mit einem Abschnitt aus dem Propheten Jesaja deutlich vor Augen. Opfertätigkeit als blindes Befolgen von religiöse Gesetzen findet bei Gott kein Gefallen, viel mehr kommt es darauf an, Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit zu schaffen unter den Menschen.

Für die Kinder war eine wohlriechende Überraschung vorbereitet. Sie durften unter kundiger Anleitung von Pia Schwab einen Raumerfrischungsspray herstellen.

Im Anschluss an den Gottesdienst blieb Zeit für geselliges Zusammensein bei einer feinen Grillwurst und einem Getränk.

Hier ein kurzes Video zum Anlass.