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Oekumenischer Weltgebetstag

Informiert beten - betend handeln

 

 

 

Jedes Jahr am ersten Freitag im März feiern wir den oekumenischen 

Weltgebetstag (WGT). Er öffnet Türen und Herzen für eine echte oekumenische Begegnung. 

 

Was ist der Weltgebetstag? 

Der Weltgebetstag ist eine weltweite Bewegung christlicher Frauen verschiedener Konfessionen, Kulturen und Traditionen. Der Ursprung liegt mehr als hundert Jahre zurück und wurde von amerikanischen Frauen ins Leben gerufen. Er breitete sich von Nordamerika über die ganze Welt aus und wird heute in ungefähr 180 Ländern gefeiert. Ge- 

meinsames Anliegen der Frauen ist es, durch informiertes Beten und betendes Handeln Not zu lindern und Zeichen der Solidarität zu setzen. 

 

Die Liturgie zum WGT wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus ei- 

nem anderen Land zusammengestellt und den WGT-Komitees aller Länder zur Verfügung gestellt. 

 

Mit ihrer Liturgie und weiterführenden Informationen lassen uns die Frauen teilhaben an den Schönheiten ihres Landes, aber auch an ihren Sorgen und Nöten. Es ist deshalb wichtig, sich mit der Situation des jeweiligen Landes auseinanderzusetzen und auf die Probleme der dort lebenden Menschen einzugehen. 

 

Die Kollekte, die jedes Jahr zusammengelegt wird, ist ebenfalls ein un-

erlässlicher Bestandteil jeder Weltgebetstagsfeier. Die gesammelten Gaben sind ein sichtbares Zeichen unserer Verbundenheit und Soli-

darität. 

 

Den Weltgebetstag im Eggiwil, den jedes Jahr eine Gruppe von Frauen vorbereitet, feiern wir jeweils um 19.30 Uhr im Kirchgemeinderaum im Dorfschulhaus. Eingeladen sind Frauen, Männer und Kinder. 

 

 


 

 

 

 



 

 

Freitag, 2. März 2012: Oekumenischer Weltgebetstag

 

 

19.30 Uhr im Kirchgemeinderaum Dorfschulhaus Eggiwil

 

Der Weltgebetstag 2012 aus Malaysia


Lasst Gerechtigkeit walten!

 

Die malaysischen Frauen schreiben in ihrer Liturgie, dass sie den Frieden lieben. Das Zusammenleben in Frieden von Menschen mit so unterschiedlichen Kulturen und Religionen aus so vielen Völkern ist eine grosse Herausforderung, die im Land Malaysia gegenwärtig zu gelingen scheint. Doch die Verfasserinnen prangern Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Korruption, Gier und Gewalt in ihrer Gesellschaft an, so wie es Habakuk zu seiner Zeit als Prophet getan hat. Friede kann nur echt sein, wenn Gerechtigkeit ein menschenwürdiges Leben garantiert. Mit dem Gleichnis der hartnäckigen Witwe (Lukas 18, 1-8) spornen uns die Frauen Malaysias an, in unserem Einsatz für die Sache der Gerechtigkeit Ausdauer zu zeigen, um ihr zum Durchbruch zu verhelfen. „Lasst Gerechtigkeit walten“ ist eine Aufforderung an uns alle, mit wachen Sinnen die Nöte der Armen und Schwachen wahrzunehmen und im Kampf für die Gerechtigkeit im Beten wie im Handeln nicht nachzulassen.

 

Frauen und Männer jeden Alters sind zu dieser Feier herzlich eingeladen.

 

                                  Die Weltgebetstags-Vorbereitungsgruppe Eggiwil

 

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